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Gute Heilungschancen für den differenzierten Schilddrüsenkrebs

Vermeidung der Hormonabsetzung in der Nachsorge

Jedes Jahr wird bei 2.000 bis 3.000 Menschen in Deutschland Schilddrüsenkrebs neu diagnostiziert. Den größten Anteil bösartiger Schilddrüsentumore haben sogenannte differenzierte Tumore. Dabei wird zwischen papillären und follikulären Formen, die sehr gut auf eine Therapie ansprechen, unterschieden. Bis auf wenige Ausnahmen beginnt die Behandlung mit der vollständigen Entfernung der Schilddrüse. Etwa drei bis sechs Wochen nach der Operation folgt eine Radiojodtherapie, bei der noch vorhandenes, jodspeicherndes Restgewebe und mögliche Metastasen zerstört werden. Da der Patient nun keine körpereigenen Schilddrüsenhormone mehr produzieren kann, muss er diese zeitlebens „von außen“ als Tablette zuführen.

Die Heilungschancen sind bei einem differenzierten Schilddrüsenkarzinom sehr gut. Da dennoch bei einer geringen Patientenzahl Rückfälle möglich sind, ist eine lebenslange Nachsorge der Patienten wichtig. Nur so kann ein Wiederauftreten (Rezidiv) frühzeitig erkannt und behandelt werden. Die Nachsorge beinhaltet regelmäßige Kontrolluntersuchungen. Hierbei setzt man unter anderem bildgebende Verfahren wie die Ultraschalluntersuchung (Sonographie) und die Ganzkörper-Szintigraphie (GKS) ein. Als Tumormarker im Blut dient das Speicherprotein Thyreoglobulin, das bei erfolgreich behandelten Patienten einem bestimmten Grenzwert nicht überschreiten sollte.

Um eine optimale Aussagekraft in der Nachsorgeuntersuchung zu erhalten, war bisher eine mehrwöchige Unterbrechung der Hormongabe notwendig. Durch das Absetzen der Hormone wird die körpereigene Produktion des Hormons TSH (Thyreoidea stimulierendes Hormon), das in der Hirnanhangdrüse gebildet wird, angeregt. Ein erhöhter TSH-Spiegel ist notwendig, damit noch vorhandene Schilddrüsenreste oder mögliche Metastasen das radioaktive Jod (Jod 131) optimal aufnehmen können. Durch den Hormonentzug bekommt der Körper jedoch die typischen Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion. Mit rekombinantem humanen TSH (rhTSH) haben Arzt und Patient jetzt aber die Möglichkeit, die Absetzung der Schilddrüsenhormone in der Nachsorge zu vermeiden.

Detaillierte Informationen zum Thema Schilddrüsenkrebs enthält unsere Patientenbroschüre „Schilddrüsenkrebs: was kommt nach der OP?“, die sie direkt und kostenlos bei uns anfordern können. Wenn Sie noch mehr zum Thema erfahren möchten, wenden Sie sich einfach an uns (siehe Adresse) oder besuchen Sie uns im Internet unter www.schilddruesenkrebs.de oder Sie wenden sich an die Schilddrüsenliga.



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